_______ poolbar Architektur Wettbewerb 2012: Zwei Mal!


poolbar ist ein sommerliches Kultur- und Musikfestival von Pop bis Nischen, das seit 1994 jährlich in Feldkirch stattfindet. Seit 2010 existiert eine komprimierte Version des Feldkircher Festivals auch in Wien. Dieses Jahr werden zwei von einander unabhängige Architektur Wettbewerbe für beide Veranstaltungsorte (Pratersauna Wien und Altes Hallenbad Feldkirch) ausgeschrieben.

Der Poolbar Architektur Wettbewerb wird dieses Jahr neu organisiert.
Die Einreichfrist endet am 26. Februar und die 1:1 Umsetzungen werden im Mai 2012 (Pratersauna Wien) und im Juni 2012 (Altes Hallenbad Feldkirch) statt finden. Bei den zwei von einander unabhängigen Wettbewerben handelt es sich um Festivalarchitektur aus Holz.

 

_______ zwei offene Wettbewerbe

Das Poolbar-Festival schreibt die "poolbar Architektur Wettbewerbe" zur temporären Gestaltung der Pratersauna (Wien) und des Alten Hallenbades (Feldkirch) aus. Als Baumaterial soll primär Holz eingesetzt werden. Bei der Planung sollen Machbarkeit und Umsetzung berücksichtigt werden.

Internationale, offene, anonyme einstufige Wettbewerbe zur Erlangung von baukünstlerischen Entwurfskonzepten für die Pratersauna Wien & das poolbar Festival Feldkirch.

Die poolbar Architektur Wettbewerbe werden in Zusammenarbeit mit folgenden Partnern umgesetzt:

  • vai (vorarlberger architektur institut)
  • WKV (Wirtschaftskammer Vorarlberg)
  • Holzbau Austria
  • proHolz Austria
  • Red Bull Brandwagen
  • Ottakringer Brauerei (t.b.c.)
  • Wirtschaftskammer Wien (t.b.c.)
  • Zumtobel Lighting (t.b.c.)
  • Tortenwerkstatt Innsbruck (tortenwerkstatt.net)

wettbewerb 1
„poolbar mit pratersauna #3":ARCHITEKTONISCHE INTERVENTION FÜR DAS FESTIVAL

Eine kostengünstige temporäre Architektur die nicht nur für die vier Festival-Tage ein Image prägt , sondern im Idealfall über mehrere Jahre zum fixen Inventar des Clubs wird. Gesucht ist eine Idee, die funktionell ist und die einen besonderen architektonischen bzw. künstlerischen Wert besitzt. Dabei geht es v.a. um die atmosphärische und funktionale Gestaltung des Gartenbereiches - die bauliche Intervention kann sich auf die Gestaltung außergewöhnlicher Holz-Möbel für den Outdoor-Bereich beschränken oder aber einige Schritte weiter gehen und (zusätzlich oder alternativ) die Gestaltung einer Outdoor-Bar samt überdachtem Publikumsbereich umfassen.

Besichtigungsmöglichkeit voraussichlich am 14.12.2011. 14 Uhr, vor Ort (Anmeldung erbeten an architektur@poolbar.at)

wettbewerb 2
„poolbar - Festival #19":TEMPORÄRE ARCHITEKTUR FÜR DAS POOLBAR-FESTIVAL

Die poolbar ist ein sommerliches Kultur- und Musikfestival, das seit 1994 jährlich in Feldkirch stattfindet. Es wird auch 2012 ca. 20.000 Gäste mit „Musik und Kultur von Pop bis Nischen" konfrontieren - Architektur ist dabei einer der wichtigsten Headliner.

Austragungsort ist ein ehemaliges Hallenbad, erbaut 1963-1965 nach den Plänen des Schweizer Architekten Walter Bosshart. Das Veranstaltungsgebäude wurde von seiner Besitzerin, der Stadt Feldkirch, im Jahr 2000 zum Raum für Jugend und Kultur umfunktioniert und mit rudimentärer Infrastruktur für ein Veranstaltungszentrum ausgestattet.

Besichtigungsmöglichkeit voraussichlich am 22.12.2011. 14 Uhr, vor Ort (Anmeldung erbeten an architektur@poolbar.at) 


_______ holz
Bei den Wettbewerben soll primär Holz als Baumaterial eingesetzt werden.
Ein vielfältiger Baustoff! Welcher Holzwerkstoff verwendet wird bleibt offen und innovativen Holzanwendungen soll nichts im Wege stehen. Für Sekundärkonstruktionen oder Verbindungshilfen können auch andere Materialien verwendet werden.


_______ 1:1 Camps
Gerade im Bereich Architektur ist der Schritt von der Planung zur 1:1 Umsetzung sehr wichtig. Eine gute Bauleitung ist beim Bau essentiell. Wir wollen mit den 1:1 Camps die Zusammenarbeit der Planer_innen und Handwerker_innen fördern, Partizipation und Wissensaustausch erzielen.

Nachdem sowohl für poolbar mit pratersauna und das poolbar-Festival ein Siegerprojekt ausgesucht worden ist, werden die Planungen von den Gewinner_innen in Absprache mit dem poolbar-Festival verfeinert und in Zusammenarbeit mit der Tortenwerkstatt und den beteiligten Unternehmen 1:1 umgesetzt. Jeweils eine Woche vor der geplanten Fertigstellung beginnt das 1:1 Camp.

Das Camp besteht aus

  • Bauleitung (Gewinner-Team)
  • Zimmerei-Lehrlinge
  • Poolbar-Bautrupp


_______ Campus Tour
Um die Wettbewerbe gut zu kommunizieren, ist eine Werbetour mit dem poolcar (poolbar-Holz-Mobil) geplant.

  • Angewandte Wien
  • TU Wien
  • TU Graz
  • TU Innsbruck
  • Kunstuni Linz
  • FH Salzburg
  • NDU St. Pölten
  • FH Johaneum Graz
  • FH Dornbirn
  • Universität Liechtenstein
  • ETH Zürich

Alle Termine brandaktuell auf einszuholz.at und facebook.com/poolbarArchitektur


_______Einreichung: offener Wettbewerb / jedeR kann mitmachen.

Egal welche Studienrichtung, welches Semester, welches Büro, welche Nationalität, wichtig sind gute Ideen und Konzepte sowie die Umsetzbarkeit und die planerische Darstellung.

 

_______Abgabe

Für die Teilnahme an Wettbewerben ist es notwendig, sich einmalig auf der poolbar-Homepage zu registrieren:

1) gehe auf http://poolbar.at
2) rechts oben müsste ein Menüpunkt "anmelden" zu finden sein, den bitte anklicken (außer Du bist schon regstriert - dann bitte rechts oben Deinen Usernamen anklicken)
3) es erscheint ein Popup, wo Du im unteren Bereich Deine Anmeldedaten eingeben solltest. Kurzer Sicherheitscheck - go!
4) den unteren grünen Button drücken und du solltest in ein paar Minuten eine automatisierte Mail erhalten
5) in dieser Mail gibt es einen Frigabe-Link, den du bitte klickst (sonst könnte Dich ja jeder anmelden)
6) wenn du dich nun auf der Homepage mit diesen Daten einloggst ist rechts oben ein schwarzes Feld mit Deinem Namen, klicke darauf
7) nun bist du in deinem Profil, dort gibt es einen Reiter "Wettbewerbe" -  dort kannst du mitmachen, hier stehen alle nötigen Upload-Felder zur Verfügung
 

Bitte pro Sujet/Projekt, über das abgestimmt werden soll, ein eigenes Projekt anlegen!

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Die Projekte können ab sofort upgeloadet werden (Beispielgalerie 2011) und werden von dem poolbar Wettbewerbsteam auf ihre Richtigkeit überprüft.

Deadline für Einreichungen ist der 26. Februar 2012.

Wenn der Upload eines Projekts innerhalb der Einreichungsphase bis 26.02.2012 stattgefunden hat und die Dateien den Bedingungen entsprechen, ist das Projekt für den Wettbewerb registriert und zugelassen (Alle Einreichungen bleiben selbstverständlich  geistiges  Eigentum der Einreichenden).

 

_______Jury
Die Jury besteht aus ausgewählten Fachpersonen. Sie entscheidet über die Gewinnerpositionen und behält sich das Recht vor, bei nicht zufriedenstellenden Einreichungen, keinen Gewinner zu küren.

Wann die Jurysitzung stattfindet und wie sie besetzt ist wird nach Ende der Einreichfrist hier bekannt gegeben.

Die Jurysitzung ist nicht öffentlich, es gibt jedoch ein Feedbackprotokoll.

Termine
14.12.2011. 14 Uhr, vor Ort: Begehung Pratersauna (Anmeldung: architektur@poolbar.at)
22.12.2011. 14 Uhr, vor Ort: Begehung Pratersauna (Anmeldung: architektur@poolbar.at)
26.02.2012 Deadline für Einreichungen West+Ost
01.03.2012 Beginn Online-Votings West+Ost
09.05.2012 Ende Online-Voting Ost
05.07.2012 Ende Online-Voting West

Jurypreise OST
GewinnerIn Euro 1.500,–
Drittplatzierte Euro 250,–
Zweitplatzierte Euro 500,–
Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit
Tickets für den poolbar mit Pratersauna Eröffnungstag 2012

Jurypreise WEST
GewinnerIn Euro 3.000,–
Drittplatzierte Euro 250,–
Zweitplatzierte Euro 500,–
Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit
Tickets für den poolbar-Festival-Eröffnungstag 2012

 

_______Publikumspreis
aus Onlinevoting auf http://poolbar.at (Präsentation wird dann in etwa SO aussehen
GewinnerIn WEST und OST jeweils Euro 250,-
Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit
5 Tickets für poolbar mit Pratersauna 2012 / 5 Tickets für den poolbar-Festival-Eröffnungstag 2012

_______ kontakt

Online:
einszuholz.at
architektur@poolbar.at

Offline:
Martin Mackowitz 0650 7774227
Nikolaus Skorpik 0660 7604706

 

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Rückblick 2011:

HIER gehts zum Publikumsvoting 2011!

 

poolbar: Das Licht hat gewonnen

Der poolbar architektur Wettbewerb 2011 führte zu einem überraschenden Ergebnis: Die Jury unter dem Vorsitz von Jesco Hutter (Baumschlager Hutter Partners), Verena Rauch (columbosnext architektur), Thomas Kresser (Zumtobel Ausbildungszentrum), Marina Hämmerle (vai - Vorarlberger Architektur Institut) und Herwig Bauer (poolbar-Festival), entschied nach eingehenden Beratungen in einer auf zwei Tagen anberaumten Sitzung, aus dem Kreis der 23 Einreichungen für 2011 keinen Gewinner zu küren.
Nach intensiver Analyse der Projekte, ausführlichen Diskussionen und Abwägung der Möglichkeiten war klar: die Siegerprojekte der vergangenen poolbar-Jahre waren deutlich überzeugender. Einzelne Ansätze stellten sich zwar sehr wohl spannend dar, aber keines der Projekte vermochte die Jury in der Ganzheit zu überzeugen - als einer der Gründe wurde die schwierige Themenvorgabe vermutet. In Anbetracht des hohen Qualitätsanspruches an die poolbar Architektur wurde beschlossen, in Übereinstimmung mit den Regelungen in den Ausschreibungsunterlagen, von der Vergabe von Jurypreisen abzusehen. Als Anerkennung für die Bemühungen der Einreichenden werden Freikarten für das poolbar-Festival im Gegenwert des Preisgeldes zur Verfügung gestellt. Das Publikumsvoting findet wie geplant online statt. Nach Ende des Votings am 7.Juli wird der Gewinner des Publikumspreises bekannt gegeben.

Das für die Jurypreise vorgesehene Preisgeld wird in einen Akt mit Symbolkraft investiert:
2011 wird auf jede materialisierte Form neuer Architektur für das Alte Hallenbad in Feldkirch verzichtet, der Focus wird ausschließlich auf Lichtgestaltung gesetzt. Mit Licht werden die einzelnen Funktionen differenziert und entsprechende Atmosphäre geschaffen. Juryvorsitzender Jesco Hutter bringt die Alternative zur temporären poolbar Gestaltung auf den Punkt: „2011 wird nicht gebaut.....Licht wird die Räume gestalten."
Infrastruktur und Einrichtungsgegenstände stammen Großteils aus dem poolbar-Festival-Fundus und werden im Hintergrund gehalten bzw. durch Schwärzung ausgeblendet, es gibt keine baulichen Akzente.


Das ursprüngliche Konzept des daraufhin beauftragten Teams von Neon Golden konnte aufgrund kurzfristig geänderter Rahmenbedingungen nicht umgesetzt werden, aber darauf aufbauend konnte in einer intensiven Kooperation von Zumtobel mit dem poolbar-Festival-Team ein faszinierendes, begeisterndes Projekt realisiert werden.

Von der Jury wurde angeregt, die Ausschreibung für 2012 zu vereinfachen und gemeinsam mit dem vai (Vorarlberger Architektur Institut) verstärkt international zu kommunizieren und bereits im Sommer 2011 Kooperationen mit Universitäten und Instituten anzubahnen. Damit soll die Chance, innovative, hochwertige temporäre Architektur zu einem der Headliner des poolbar-Festivals zu machen, weiterhin auf bestem Niveau genutzt werden können.

Das poolbar-Festival 2011 startet am 1.7. 2011 im Alten Hallenbad im Feldkircher Reichenfeld. Es dauert fast 7 Wochen - am 15.8.2011 werden die Lichter wieder ausgeknipst. Mehr: www.poolbar.at

 

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poolbar architektur wettbewerb 2011: "demokratischer raum, humanes licht"

Das poolbar-Festival  beschränkt sich nicht auf ein anspruchs- und lustvolles Veranstaltungsprogramm, sondern präsentiert sich als gesamthaft zu verstehende kulturelle Kristallisation. Komprimiert auf ein Festival, gelebt im Alten Hallenbad. In Kooperation mit dem vai (vorarlberger architektur institut) und der WKV (Wirtschaftskammer Vorarlberg) schreibt das poolbar-Festival deshalb erneut den poolbar architektur wettbewerb zur temporären Gestaltung des Alten Hallenbades aus. Das Thema giert nach Ambition, lässt aber auch bewusst Interpretationen zu: "demokratischer raum, humanes licht"

Mitmachen kann jeder und jede. Neu: Es gibt auch einen Publikumspreis. Insgesamt warten Preisgelder in Höhe von EUR 3.000.-

Deadline für Einreichungen: 10.Jänner 2011, 10 Uhr früh.

Das Online-Voting startet am 10.Jänner 2011, 24 Uhr und endet am Tag der Präsentation der poolbar-Architektur im Rahmen des poolbar-Festivals am 8.Juli 2011.

Hier gehts zur Ausschreibung des poolbar architektur wettbewerbes 2011.

Hier zu den ergänzenden Unterlagen und Plänen (44 MB)

Ordner/Dateien per Rechts-Mausklick downloaden.

Wer Projekte einreichen will, meldet sich einfach auf www.poolbar.at an (rechts oben auf der Startseite), klickt dann (wieder rechts oben) auf "ahoi + username" und steigt damit auf seiner/ihrer Profilseite unter "wettbewerbe" ein und legt los.(So ungefähr/im Prinzip werden die Projekte dann präsentiert)

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Rückblick 2010:

poolbar wird umgestülpt: inside out
insideout nennt sich das Siegerprojekt des diesjährigen poolbar-Architektur-Wettbewerbs


Der erste Headliner des poolbar-Line-Ups ist die Architektur des Trios Jonathan Banz, Beat Lüdi und Sandra Gehrig von der ETH in Zürich. Im Rahmen einer kleinen Feier in Feldkirch nahmen Sie von Vertretern der poolbar-Architektur-Partner, des vai (vorarlberger architektur institut) und der Wirtschaftskammer Vorarlberg,  den von der Vorarlberger Wirtschaftskammer gestifteten Siegerscheck  von EUR 2.200.- entgegen. Ihr Projekt „insideout“ wird nun in Kooperation mit der WKV und führenden Vorarlberger Unternehmen bis zum Sommer umgesetzt. Der erstmals vergebene Publikumspreis ging an das Projekt „pipe it like it´s hot“ (Wien).


Wesentliches Erkennungsmerkmal für das poolbar-Festival - neben dem Programm, Kunstinstallationen, Grafik und  Produktgestaltung -  ist die jährlich neue Ausgestaltung der Räumlichkeiten des alten Hallenbades in Feldkirch. Für das 17.poolbar-Festival (2.Juli bis 15. August) standen insgesamt 23 Projekte zur Auswahl. Die Jury, bestehend aus den beiden Architekten Philippp Berktold und Ulf Hiessberger, beide nominiert vom vai (vorarlberger architektur institut), sowie Günter Buschta (poolbar-Festival) und Otto Bechter (z-werkzeugbau.com / nominiert von der Wirtschaftskammer Vorarlberg), entschied sich für insideout, das v.a. durch eine wirkungsvolle und zugleich kontrastreiche Geste im Außenraum, welche sich im Inneren fortsetzt, zu überzeugen wusste: Die in der Vorarlberger Fassadenarchitektur nicht ohne Grund häufig eingesetzte Holzlattung entwickelt eine starke atmosphärische Wirkung am Vorplatz und im Innenraum.

Das glückliche Team im O-Ton: „insideout : wenn die Grenze zwischen Innen und Außen verschwindet, tritt Ungewohntes ein: Innenraum wird zu Außenraum, Außenraum wird zu Innenraum. Eine neue, ungewohnte Situation entsteht – eine Situation, die anders wahrnehmen lässt, die den Raumbegriff erweitert, vielleicht sogar neu definiert. Eine Situation, die zum bleibenden Erlebnis wird.“

Die Idee lässt sich mit einfachen Mitteln in alle Bereiche der Räumlichkeiten und des Geländes ausweiten und ist bei aller Flexibilität und Funktionalität auch optisch sehr attraktiv.

Den zweiten Preis errang das Projekt „stadt / land / meer“ von Ralph Büchel, Teresa von Einem und Steffen Blunk (Basel) vor  „fadenlauf“ von  Anne Martischnig und Sigrid Thallinger (Graz). Weitere drei Anerkennungspreise gingen an 3 Wiener Projekte: „poolbar_wechselbad ahoi“  von Daniela Preißegger, “octopus's garden“  von Martin Traunmüller und „pipe it like it's hot“  von Annegret Haider, Yijing Lu und Eva Allerstorfer. Letztere errangen im Publikumsvorting deutlich mehr als 70.000 Punkte und wurden Publikumssieger.

Das 17. poolbar-Festvial findet vom 2. Juli bis zum 15. August 2010 im Alten Hallenbad in Feldkirch statt. Die Einreichfrist für den poolbar Style Contest (für das design von poolbar-T-Shirts und Taschen) endet am 27. Februar 2010. Advanced Minority und die ArtDesign Feldkirch stiften hier die Preisgelder bzw. einen Stand für die Designer bei der Messe in Feldkirch.

1. Preis: „insideout“ /Jonathan Banz, Beat Lüdi; Sandra Gehrig (Zürich)
2. Preis: „stadt / land / meer“ / Ralph Büchel, Teresa von Einem, Steffen Blunk (Basel)
3. Preis: „fadenlauf“ / Anne Martischnig, Sigrid Thallinger (Graz)
Anerkennung: „poolbar_wechselbad ahoi“ / Daniela Preißegger (Wien)
Anerkennung “octopus's garden“ / Martin Traunmüller www.mavolio.at (Wien)
Anerkennung: „pipe it like it's hot“ / Annegret Haider, Yijing Lu, Eva Allerstorfer (Wien)

Die einzelnen Einreichungen sind Hier zu betrachten.

HIER gehts zum Publikumsvoting 2011!

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Rückblick:

Originaltext des Juryberichtes 2010:

Anerkennung
octopus´s garden
+Da die Beleuchtungskörper teilweise sehr niedrig hängen, bewegt sich der Besucher durch die "Beleuchtung" hindurch.
- Die räumliche Wirkung lässt erwarten, dass die vorangegangene Analyse ohne Erklärung nicht erkannt wird.
- das niedrige Anbringen der Beleuchtung ist problematisch bezüglich Genehmigung und Vandalismus.

Anerkennung
pipe it like its´s hot
+ einfache und Kostengünstige Herstellung der Installation
- Sitzqualität, Beleuchtungsqualität, Abstellmöglichkeit nur durch die Anbringung weiterer Elemente möglich.
- Schwächung des Konzepes durch ev. notwendiges Abhängen um die dargestellte Leichtigkeit erzeugen zu können.

Anerkennung
poolbar_wechselbad ahoi
+ konsequentes Konzept, welches sowohl für den Innenraum als auch für den Aussenraum geeignet ist.
+ Die Installation bietet die Möglichkeit einer veränderlichen Raumwirkung (Diaprojektor oder Beamer)
- Sowohl die Raumstruktur (Pfeiler, Nischen, Träger) als auch die in den Räumen sichtbar geführten Installationen (Lüftung, Kabeltrassen) erschweren die Bespielbarkeit und Wirkung.
- Es ist eine Vielzahl an Projektoren notwendig, damit keine Abschattung durch Strukturen und Personen entsteht und die Projektionen aus jedem Blickpunkt wahrnehmbar ist.
- entstehende Blendwirkung für die Besucher.

- Empfehlung der Jury: Sponsor für den Aussenraum-Projektor, damit dieser für das gesamte Festival zur Verfügung steht.

3. Preis
fadenlauf
+ schlüssiger Bezug zu Vorarlberg als Textilstandort
+ Raumbildende und Raumgestaltete Elemente in derselben Bauweise: Möbel, Wand, Beleuchtung, Baldachin
- Die Erfahrung zeigt, dass Textilien sowohl im Aussenbereich (Regen) als auch im Innenbereich als Sitzgelegenheit (Verschmutzung) problematisch sind. Das überziehen mit geeigneten Materialien (z.B. Planen, ...) schwächt den Bezug zu Vorarlberg als Textilstandort.

2. Preis
Stadt Land Meer
+ einfaches und wirkungsvolles Konzept für sämtliche Räumlichkeiten bestehend aus einem mehrfachen Passepartout: + Rahmung der Motive, Rahmung des Raumes
+ die umlaufende schwarze Wand blendet die Raumstrukturen und Installationen aus
+ Einfache Hinterleuchtung der Motive, Einfache Anbringung einer indirekten Beleuchtung für die Decke und den Boden.
- Die vollständige Auskleidung der Innenwände lässt einen Hohen Materialverbrauch erwarten.
- Die Motiv-Ausschnitte müssen mit einem Textil oder Plexiglas ausgearbeitet sein, da die zum Vorschein kommenden Stützen und Leitungen die Erkennbarkeit der Motive und die Raumwirkung beeinträchtigen.

1. Preis
inside out
+ wirkungsvolle und zugleich kontrastreiche Geste (Fremdkörper) im Außenraum, welche sich im Inneren fortsetzt.
+ atmosphärische Wirkung am Vorplatz und im Innenraum.
+ Objekthaftigkeit der Struktur im Aussenraum sollte beibehalten werden. (ev. noch stärker ausgearbeitet werden)
- Es ist ein hoher Aufwand an Materialien zu erwarten, diese sind jedoch aus Sicht der Jury einfach zu beschaffen und zu verarbeiten.

Empfehlung der Jury:
+ Ausarbeitung eines räumlichen Konzeptes für den Innenraum unter Einbeziehung des inneren Eingangbereiches und des Shops.
+ Neben der Decke sollten auch die Wände der Innenräume grossflächig mit in die Gestaltung aufgenommen werden.
+ Die Beleuchtung könnte auch an der Decke an den Wänden indirekt erfolgen.
+ Die Richtung und die Länge der Eingänge sollte im Zusammenhang mit der Breite des befestigten Vorplatzes überprüft werden.

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Rückblick 2009:

1. Preis: poolbar Lights (Linus Stolz, Deutschland)

Linus Stolz, 24-jähriger Industrial-Design-Student an der HSG Pforzheim (Deutschland), war schon nach der ersten Runde der erklärte Favorit der Jury; Die konzentrierte, reduzierte Gestaltung und der sorgsame Umgang mit der räumlichen und informativen Wirkung der Gestaltung entsprach dem Thema der Ausschreibung, „Freiraum schaffen", sehr gut:
Der räumliche Freiraum steht mit dem Alten Hallenbad ja zur Verfügung - es geht Stolz nun darum, die Räume nicht anzufüllen, sondern die Volumina möglichst voll zu nutzen bzw. imaginär zu erweitern: Diese Funktion übernehmen Vorhänge aus Industriefilz, die nicht etwa als Raumtrenner eingesetzt werden, sondern als Fake-Raum-Erweiterer: Ein Vorhang signalisiert gelernter Weise, dass sich dahinter ein Raum befindet...die Räumlichkeiten des Alten Hallenbades werden durch die Vorhänge also symbolisch „großgedacht".
Als Lichtquelle dienen dimmbare Strukturen aus konventionellen, nackten Glühbirnen, die sich den jeweiligen Räumen entsprechend anordnen: in der Konzerthalle formieren sie sich zu stilisierten, augenzwinkernd-feierlichen Lustern, auf der Terrasse zu pflanzlich anmutenden Lichtsprösslingen oder aber über dem ehemaligen pool zu dynamischen Wellenbewegungen.
Auch das Schaffen kulturellen, gesellschaftlichen Freiraums wird durch den Entwurf forciert: Die Oberflächen werden nicht mit Informationen/Texturen/Bildern überfrachtet, sondern dienen als Hintergrund für das kulturelle Leben, das den tatsächlichen Freiraum füllen soll;
darüber hinaus dienen die Oberflächen als Projektionsflächen für Besucher-Schatten oder aber als Leinwand für temporäre Visualisierungen.
Es entsteht ein schlichter, eleganter und dabei fast „kuscheliger" Raum, der seine Stärken final durch die poolbar-Festival-Belebung voll ausspielt: Er lässt Freiraum zu.

2. Preis: Irritationen (Sarah Hoffmann & Fisch, Linz)

Sarah Hoffmann und Fisch schaffen Freiräume durch gezielt eingesetzte Verspiegelungen an den Oberflächen: Trennende Elemente werden durch verspiegelte Oberflächen eliminiert und durch die Verdoppelung des kulturellen Lebens ersetzt. Die Verspiegelung an der Fassade bewirkt das teilweise Auflösen des Gebäudes bzw. dessen Verschmelzung mit der Umgebung. Irritierende Erlebnisse haben auch die geplanten entmaterialisierten Plexiglasmöbel zur Folge: Der vorhandene Freiraum bleibt zumindest optisch uneingeschränkt erhalten - die Besucherinnen scheinen sitzend zu schweben.

3. Preis: poolstar (Christoph Leitner, Marion Gruber, Peter Egelseer / Wien)

Das Projekt poolstar greift den Gedanken des roten Teppichs auf: Die poolbar-BesucherInnen werden zu den Stars. Der rote Teppich wird nicht (nur) vor den KünstlerInnen ausgerollt, sondern zieht sich durch alle Gebäudeteile - es entsteht eine durchgängige Formensprache, die als verbindendes Element zwischen der Räumen fungiert und gleichzeitig ein Kompliment an die BesucherInnen darstellt; Wer will, lässt sich am Eingang im Stile von Brangelina in Cannes fotografieren und findet sich als Projektion oder Ausdruck an den Oberflächen im Gebäude wieder...dieser Interaktionsgedanke und auch die Vernetzung mit der Stadt über den roten Teppich überzeugten die Jury.

Anerkennungen
poolbar loves alice (Sissy Hobiger, Inge Pohl)
Lasst das Grobe leuchten! (Thomas Niederberger, Thomas Bechtold, Ferdinand Fritz)
Im Sternenhimmel feiern (Megumi Komura, Guido Rumi)
POOLOOPO (Ivan Niedermair)
kEinwandfreiRaum (Florian Fend, Baptiste Jakob Bernard)

Die 3 erstgerreihten Projekte erhielten von der Wirtschaftskammer Vorarlberg Geldpreise in Höhe von insgesamt EUR 2.000.- und vom poolbar-Festival Sachpreise. 5 Anerkennungen wurden ebenfalls vergeben.
Dank der WKV wird bis zum Sommer das Sieger-Projekt vom Reißpapier in die Realität übertragen. In den kommenden Wochen werden zahlreiche Lehrlinge von Vorarlberger Unternehmen gemeinsam mit ihren Ausbildnern für die hochwertige Umsetzung des Siegerprojektes sorgen. Beste Werbung für jeden Lehrberuf: Im Sommer werden die engagierten Lehrlinge keine Gelegenheit auslassen, beim poolbar-Festival ihre Freundinnen und Freunde darauf aufmerksam zu machen, dass sie auf Objekten sitzen, die von ihnen selbst gefertigt wurden.
Am Freitag, dem 16.1., wurden im Alten Hallenbad im Reichenfeld alle Einreichungen präsentiert. Mit dem Auftritt der Band Alex Sutter & Friends konnte das Siegerprojekt ausgiebig gefeiert werden.
Ab 3.7. (bis 16.8.) kann das Ergebnis beim poolbar-Festival gesehen und genutzt werden. Mehr: www.poolbar.at Der vollständige Bericht zu allen Einreichungen steht HIER zum download bereit.

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poolbar architektur wettbewerb 2009: Ausschreibung online, Einreichungen ab sofort

Das poolbar-Festival  beschränkt sich nicht auf ein anspruchs- und lustvolles Veranstaltungsprogramm, sondern präsentiert sich als gesamthaft zu verstehende kulturelle Kristallisation. Komprimiert auf ein Festival, gelebt im Alten Hallenbad.. In Kooperation mit dem vai (vorarlberger architektur institut) und der WKV (Wirtschaftskammer Vorarlberg) schrieb das poolbar-Festival deshalb erneut den poolbar architektur wettbewerb zur temporären Gestaltung des Alten Hallenbades aus.

Hier geht´s zur Ausschreibung 2009 . FAQs werden HIER beantwortet.

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Der Bericht zur poolbar architektur 2008:

Gib uns Deinen Stuhl!

Der poolbar architektur wettbewerb 2008 brachte ein erfrischend anderes Siegerprojekt: Die poolbar architektur 2008 bezieht die Gäste ein und spielt mit Vereinheitlichung ganz anders als im 08/15-Sinn.   

1. Preis: stuhlbar

„Innovation statt Materialschlacht“ war eines der wesentlichen Kriterien der Ausschreibung, das sich Simone Harbert und Johannes Albert besonders zu Herzen genommen haben; Im Zentrum des Entwurfes steht eine einfache Idee, die mit einfachen Mitteln umgesetzt wird: Sie widmen die Gestaltung nicht einem „Motto“ oder einer Geschichte, die - so wie öfters in den Gestaltungen der vergangenen Jahre – phantasievoll und üppig illustriert wird, sondern am Beginn steht die Einbeziehung der poolbar-Besucher und der Wunsch nach Nachhaltigkeit: Im Vorfeld werden Menschen aufgefordert, ausgediente Möbelstücke zur Verfügung zu stellen. „Das Sammelsurium an individuellen Stühlen verschmilzt durch Einfärben der Stuhlbeine im gleichen belebenden Magenta-Ton mit dem Boden. Auch bestehende Möbel und Bars der Vorjahre werden so in das neue Gestaltungskonzept integriert.“ Dieses Einfärben nimmt auch Bezug auf den „Kopflosen“, eine Art Maskottchen und gleichzeitig Logo des poolbar-Festivals - das einzig über all die Jahre immer unverändert wiederkehrende Gestaltungselement des poolbar-Festivals. Auch das „heimliche Thema“ des Jubiläumsfestivals, „08/15“ (die Auseinandersetzung mit der Norm - siehe auch poolbar kunst wettbewerb) kann hier entdeckt werden: Das Einfärben höchst unterschiedlicher Elemente und persönlicher Beiträge ist als Normierung und Vereinheitlichung bzw. als verbindendes Element zu interpretieren. Ist es eine Warnung vor der Normierung oder ein Lob der Normierung?

Die Decken werden von abgehängten Stofflamellen ausgeblendet - dieser „Himmel“ beeinträchtigt das Raumvolumen nicht, gliedert (wo sinnvoll und erwünscht) im Zusammenspiel mit variabler Lichtgestaltung die Räume, schafft aber gleichzeitig homogene Räume und verbessert die Akustik. Dieser völlig neue Gestaltungsansatz - ausgehend von einem Nachhaltigkeitsgedanken, einer Interaktion mit dem Publikum und der Reduktion auf einfachste Mittel in Kombination mit bestens durchdachten Gestaltungselementen, die einen funktionellen Mehrwert bieten, überzeugte die Jury vollends.

2. Preis: die antichromophoben

Auch Sabine Gubi (Innsbruck) und Stephanie Engstler (Bürs) setzen auf Interaktion: Besucher hinterlassen Spuren, können mitgestalten. Die Räume selber werden jeweils von anderen „antichromophoben“ dominiert. Antichromophoben sind künstlich erschaffene, der Urwelt entstiegenen Fabeltiere. Märchenhaften Phantasiefiguren mit Bezug zur realen Welt. Bemerkenswert: die schöne grafische Umsetzung.

3. Preis: ein Satz heiße Ohren

Gugismus Grönland (Peter Griebel, Marc Ihle, Stefan Strappler, Michael Zopf, Innsbruck). Mit einem phantasievollen, rauchgeschwängerten Erzählstil wird zunächst der Einstieg in einen poolbar-Abend geschildert: die Möblierung der Stadt mit poolbar-beschrifteten Türen und dahinter liegenden Minioasen der Gemütlichkeit. Sehr schöne (und auch werbewirksame) Idee. Die Gruppe beeindruckte die Jury aber v.a. mit der Gestaltung des Wohnzimmers, das nicht mit einzelnen Möbelobjekten verstellt wird, sondern gestaltet eine fast organisch wuchernde Nutzobjektmasse, die sich an neuralgischen Punkten über die strenge Struktur des Alten Hallenbades legt. Sehr beeindruckend - leider aber wurde dieses Konzept nicht stringent auch in den anderen Räumen durchgezogen.

Anerkennung
...und wenn sie nicht gestorben sind...
Einreichende: Silvia Keckeis, Karoline Mühlburger (Röthis)
Für alle Bereiche werden wunderschöne Grafiken vorgeschlagen, die in jedem Raum in eine andere Märchenwelt entführen. „Überdimensionale Illustrationen, 3D Märchenwände und schwarze Luster unterstützen die märchenhafte Stimmung.“ Leider beschränkte sich der Gestaltungsvorschlag im Wesentlichen auf 2 Dimensionen.

Anerkennung
pixelpoolEinreichende: Ralph Buechel, Steffen Blunk (Biel)
„Die Bar steht als Bar im Zentrum des Hauses und dient dem pool. Die Zirkulation ist freier, die Spezialräume umso definierter.“ Ein großartiger Ansatz, mit dem die Einreichenden Mut und Intelligenz bewiesen, nicht nur oberflächlich, sondern auch raumgestalterisch-funktional einzugreifen. Das entstehende Restwohnzimmer allerdings wirkte ein wenig beengend, und die Gestaltung insgesamt hätte eines weiteren Entwicklungsschrittes bedurft.

Anerkennung
I don‘t wanna grow up
Einreichende: Gerhard Girsch, Denise Schulderbacher (Wien)
„Unser Entwurf sieht vor das Gebäude roh zu belassen und mit räumlichen Installationen zu arbeiten.“ Hier wird gemacht, was im Zuge des Erwachsenwerdens verpönt ist und verlernt wird: es wir gespielt – sehr wohltuende Idee. Die Jury war jedoch nicht überzeugt, ob die Idee und deren effektive Umsetzung den Ansprüchen über 6 Wochen gerecht werden kann.

Anerkennung
poolbar Aufgeschäumt
Einreichende: Nicole Heinzle (Feldkirch), Ulrike Gabriel (Graz)
Schlichte, elegante Schönheit machen die Faszination des Projektes aus: Speziell die Fassadenprojektion mit der Struktur fünfeckigen Elementen, abgewandelt von den Formen aneinanderhängener Schaumblasen, ist ein Eyecatcher ohne Ablaufdatum. Das Grundprinzip hätte aber wohl variiert gehört, um zu bestehen.

Anerkennung
Die Poolbar, ist es Liebe?
Einreichende: Katharina Weistroffer, Richard Fulton (Zürich)
„In allen Räumen sind – wild durcheinandergewürfelt – Zeugen früherer Festivals vertreten. Bewährtes soll erhalten, Vergessenes wieder aufgegriffen und Verlorenes teilweise rekonstruiert werden. Alle Einrichtungsgegenstände werden komplett vergoldet und mit ihrem Jahrgang beschriftet.“ in schönes Konzept,  das die Vergangeheit elegant zusammenfasst und ins Jetzt transformiert, ohne peinlich nostalgisch zu wirken. Die Idee bietet auch genügend Flexibilität, um sie den jeweiligen Raumfunktionen anzupassen. Nur: Das Siegerprojekt – im Ansatz nicht unähnlich – war überzeugender und vielschichtiger.