Poolbar Blog

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Bilder: Skero / Die Vamummtn

Österreichs HipHop-Größen vereint auf einer Bühne - das gab's vor kurzem beim poolbar-Festival. Die Stimmung wird schwer zu übertreffen sein, heizten Hits wie Kabinenparty (Skero) oder der Krocha Hymne (Vamummtn) dem motivierten Publikum kräftig ein. Mit dabei Matthias Wild und Dario Schöbi mit ihren Kameras:

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Mehr davon in unseren Galerien und auf unserem Flickr-Account!

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Alle Fotos!

Schon all die schönen Fotos vom poolbar-Festival vermisst? Sie können geholfen werden: Hier sind unsere Galerien (demnächst noch ein wenig ausgefeilter...).
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Die Kunst der drei Akkorde

von Daniel Furxer
Donnerstag, 29. Juli 2010
Bad Religion begeisterte am Dienstag das Publikum der Poolbar.

Happy Birthday Bad Religion! Die Mannen aus der Stadt der Engel feiern heuer ihr 30jähriges Bandbestehen und beehrten auf ihrer Jubiläumstour auch die Feldkircher Poolbar. Nachdem es nach den 90er Jahren etwas leiser um die Band geworden ist, sind sie nun seit ein paar Jahren wieder zurück auf den großen Bühnen Europas.


Und ja, sie spielen ihren Punkrock wie man es von ihnen gewohnt ist. Kraftvoll, ausgelassen und mit viel Energie. Sänger Greg Graffin wandelte beharrlich mit seinem Mikro exzentrisch im Kreis und verkündete gesanglich seine politischen Statements. Denn Bad Religion machen nicht nur Punk, weil es ihnen Spaß macht, sie stehen in der guten alten Tradition des politischen Punks, den sie in den 80er Jahren mitbegründet haben. Konsumkritik, Antikriegslieder, Umverteilung von Reich zu Arm, Bad Religion hat die ganze Palette im Gepäck.


Die Kunst der immer wiederkehrenden drei Akkorde beherrschte Bad Religion auch an diesem Abend bis zur Perfektion. Auch wenn das eineinhalbstündige Konzert hie und da ein paar Längen aufwies, so konnten sie doch über weite Strecken überzeugen. Ihr best of Programm ließ keine Wünsche offen. Mit einem deftigen Zugabenblock bestehend aus den All Time Klassikern „ 21th century digital boy" und „Punk Rock Song" beschlossen sie einen rundum gelungen Abend.

Die Niederösterreicher Soey begeisterten davor mit explosivem Punkrock und heizten so dem Publikum schon vorab ein.

Erschienen auf minemusig.at.
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Video: Archive

Melancholisch schönd und trotzdem tanzbar sind Archive ein Publikumsmagnet. Bullet heißt der Song, den Bernhard Samson beim poolbar-Festival mitgeschnitten hat:

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Partyshooter: Bad Religion und die Incredible Staggers

Wie so oft im Ländle sind auch beim poolbar-Festival Partyshooter unterwegs. Die neuesten Galerien von Bad Religion und den Incredible Staggers findet ihr hier:

Bad Religion auf eraffe.at:

poolbar-Festival: Bad Religion

Bad Religion auf feldkirch.com:

 

The Incredible Staggers auf feldkirch.com:

 

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poolbar Woche #4 im Anzeiger

House, Pop und Heimatklänge
poolbar-Festival: Top-Acts während des ganzen Sommers

Nach einem überragenden Konzertwochenende mit „These New Puritans“ und den „Hidden Cameras“ warten weitere Highlights beim poolbar-Festival. Neben international bereits bekannten Acts bietet das Festival auch heimischen Talenten die Chance, sich vor größerem Publikum zu präsentieren.
Von Raimund Jäger

Oft sind es die nicht ganz so bekannten Gruppen oder Solisten, die für die größten Überraschungen beim poolbar-Festival sorgen. Das war vor zwei Jahre bei „Final Fantasy“ so und geschah letzte Woche wieder, als „These New Puritans“ die Bühne erklommen. Sehr laut und sehr intensiv boten sie Uner- und Ungehörtes – allein die Besetzung mit zwei Perkussionisten und zwei Bassklarinetten sowie einem immensen Inventar an verschiedensten Samples und Effektgeräten war exzentrisch, der Sound – eine Mischung aus frühen Devo, Noise-Bands a la Sonic Youth und klassischen Elementen – ebenso. Sehr ernst, sehr gekonnt, sehr vertrackt – sehr gut. Auch in den nächsten Tagen sind wieder einige Überraschungen im Alten Hallenbad zu erwarten.

Der König des Dancefloors
Die Chicagoer Musik- und Clubszene ohne Felix da Housecat, das wäre wie Pommes ohne Salz und Ketchup. Felix Stalling drückte bereits in diesem zarten Alter der Chicago House-Legende DJ Pierre ein Demotape in die Hand und meinte ziemlich dreist, man solle doch zusammen einen Track des Künstlers neu aufnehmen. Frechheit siegt ja bekanntlich, und so wurde die neue Version vom Hit- Track „Phantasy Girl“ in der Szene schnell bekannt. Bis die Karriere als Musiker und Produzent richtig losging, dauerte es noch ein paar Jahre - Felix da Housecats Debütalbum erschien 1995. Seitdem hat er nicht nur regelmäßig neue Tonträger produziert, sondern wird gleich für die Erfindung eines in den Nuller- Jahren recht populären Genres verantwortlich gemacht: Electroclash. In den über 20 Jahren seiner Karriere versorgte der Amerikaner die internationalen Dancefloors immer wieder mit modernen Klassikern zwischen Techno und House mit unwiderstehlichen Hooks und Vocals. Neben seinen eigenen Arbeiten ist Felix da Housecat auch ein ziemlich gefragter Remixer - und dabei scheut er auch nicht vor schnödem Charts- Pop zurück. So hat er u.a. bereits für Britney Spears, Gwen Stefani oder auch Superstar Madonna gearbeitet, holt dabei immer wieder das Beste aus Songs heraus und macht sie überraschend clubtauglich. Ein wahrer König des Dancefloors eben. (Donnerstag, 22 Uhr, pool)

Klassiker und Newcomer
Die New Yorker Indierock-Größen „Nada Surf“ mit populären Hymnen wie „Blankest Year“ und „Always Love“ haben mittlerweile den Status einer zeitlosen Band inne und zeigen nach bald 20 Jahren Lust auf Livekonzerte wie eh und je. Enorme Spielfreude und die Leidenschaft, aus jedem Konzert etwas Besonderes herauszuholen, überwiegen beim Dreiergespann Matthew Caws, Daniel Lorca und Ira Elliot wie eh und je. Sie schaffen den Spagat zwischen ernst zu nehmender Independent- Musik und Mainstream-tauglichem Kommerz - und das ohne sich dabei selbst zu verlieren. Publikumswirksam ist das freilich allemal, Langeweile sucht man vergeblich. Folglich ist es klar, warum Nada Surf in den vergangenen Jahren zu Helden vieler MusikliebhaberInnen avancierten: Zu sehr haben sich ihre Melodien und Texte eingeprägt, wurden ihre Songs zu Hits für Massen und lassen trotzdem jede/n einzelne/ n HörerIn weiterhin glauben, Nada Surf seien seine/ihre eigene Entdeckung. (Samstag, 24.7., 22 Uhr. Halle) Kommenden Mittwoch sind heimische Talente angesagt: Geissi (nerd-screaming), Pazi (spastic-drumming), Michi (knallpsycho-guitar), David (hack-hack-bass) und Mauro (destructive-guitar) stehen hinter dem makabren Namen „Cadaver Race“. Zwischen Death Metal, Grindcore und Trash bewegt sich der „evil“ wie „demonic“ genannte Sound der ursprünglich Hörbranzer Truppe und lässt Fans der härteren Musik sicherlich energisch ihr Haupthaar schwingen. Stimmband zerstörendes Shouting, emotionaler Gesang, schwere Moshparts und wuchtige Doublebass-Attacken - das sind Sorehead. Die Feldkircher Band formierte sich 2008, spielte sich beim Talente 2009 auf den 2. Platz und schob Mitte des Jahres gleich noch eine EP hinterher. Als „die rockigste Neuentdeckung, die Vorarlberg heuer zu bieten hat“ kündigten die Veranstalter des Szene Open Airs Sorehead an - da lässt das Label sicher nicht mehr lange auf sich warten. Zu überprüfen am Mi, 28.7. ab 21 Uhr im pool.

http://poolbar.at/system/asset/filename/2960/FAZ_29_8.jpg

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Nada Surf auf dem Westivalblog

So manch einer leidet vermutlich bereits unter der Vorfreude auf Skero, aber der letzte Samstag muss zuvor einfach noch einmal genauer betrachtet werden.

Extra für das Konzert ihren Urlaub unterbrochen haben Velojet, die seit Jahren als österreichischer Geheimtipp gelten. Die junge Band aus Steyr hat bei vergangenen Konzerten bereits so manch Hauptact als Support an die Wand gespielt. Mit großem Einsatz und Liebe zu kleinen Details ihrer Musik wussten sie auch in der poolbar mehr als nur zu überzeugen. Gewohnt stimmkräftig und publikumsnah präsentierten sich dann Nada Surf. Wenn diese Band ruft, dann folgen viele Menschen, so auch in die poolbar. Das inzwischen seit fast 20 Jahren bestehende New Yorker Trio strahlte auf der Bühne eine unglaubliche Ruhe und Abgebrühtheit aus, ohne gelangweilt oder abwesend zu wirken. Der Schwerpunkt der Setlist lag selbstverständlich auf den beiden bekanntesten Alben „Lucky" und „The Weight is a Gift", welche voll mit eingängigen Stücken sind und großen Wiedererkennungswert genießen. Einziger Wermutstropfen war die hohe Präsenz des aktuellen Coveralbums, dessen Songs zwischen all den großartigen selbst geschriebenen und komponierten Stücken fehl am Platz wirkten.
Nach den unglaublichen Archive, den stimmungsvollen Staggers und dem tollen Samstag lässt sich die vergangene Woche wohl zu Recht als die bisher eindrucksvollste bezeichnen.

Volksbank Westivalblog

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Indie Rock meets Akustik

Dienstag, 27. Juli 2010
Der Samstag in der Poolbar überraschte mit sehr unterschiedlichem Sound von Nada Surf, Velojet und Fucoustic.
von Daniel Furxer

Nada Surf wurde schon im Vorfeld als einer der großen Headliner des Poolbar Festivals gehandelt. Dementsprechend groß war der Ansturm der Musikfans und auch die Erwartungen dieser. Keine Frage, die New Yorker Nada Surf spielten schwungvollen und eingängigen Brit-Pop, ambitionierten Rock und konnten mit einigen schon zu Klassikern gewordenen Hymnen wie „Inside of Love" aufwarten. Gerade die etwas rockigeren Nummern entfachten ein Feuer, dass sonst aber nicht auf den Schreiber dieser Zeilen überspringen wollte. Nada Surf spielten zu geradlinig durch das Programm, kaum waren verschiedene Tempi und Dynamik auszumachen.

Ganz anders die kurzfristig als Vorband eingesprungene Wiener Band Velojet. Mitreißende Hooklines und griffige Gitarren begeisterten von Anfang an. Gerade Marlene Lacherstorfer am Bass und am Gesang und Elisabeth Neuhold am Keyboard brachten ordentlich Schwung in die Band. Indie-Rock-Pop der feinen Sorte mit kontrastreich komponierten Songs machen Velojet zu mehr als einem Geheimtipp in der österreichischen Bandlandschaft.

Zu später Stunde spielte die Vorarlberger Band Fucoustic gemeinsam mit Joe Lally von der amerikanischen Band Fugazi im Pool. Fucoustic interpretieren Songs der Hard Rock Band Fugazi, indem sie diese mit akustischen Gitarren und Chello übersetzen. David Reumüller vom Forum Stadtpark Graz arrangierte kürzlich eine Kooperation mit Joe Lally, die wirklich als kleine Sensation gehandelt werden kann. Gemeinsam komponierten Fucoustic und Joe Lally neue Songs, die sie nun auf einer Minitour dem Publikum vortrugen. Nach Graz und Wien beehrten sie so auch die Poolbar. Joe Lally am Gesang und auch am Bass überzeugte mit feinsinnigen Klängen, Christine Maier (Chello) Daniel Amann und Andreas Gantner (beide Gitarre) trugen zur perfekten Gesamtkomposition bei. Einziger Wermutstropfen blieb die etwas zu laute Atmosphäre im Pool. Ein Konzertsaal hätte die quasi klassische Musik noch besser zum Ausdruck bringen können.

Erschienen auf minemusig.at.

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Video: The Incredible Staggers

Die Incredible Staggers geizen bei ihren Auftritten nicht mit Energie - eine einzigartige Show, bei der auch gerne mal Bier aus einem verschwitzen Schuh geschlürft wird und das Publikum es dem charismatischen Frontman Wild Evil gleich tun soll. Gemeinsam mit The Strange Boys standen sie beim poolbar-Festival auf der Bühne - Bernhard Samson hielt die Kamera drauf und hat euch Folgendes mitgebracht:

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Nada Surf und ein Fugaz

Die Gäste des poolbar-Festival s in Feldkirch (Vorarlberg) erlebten am vergangenen Samstag einen weiteren internationalen Höhepunkt: Nada Surf aus New York versetzten das Publikum in der ausverkauften Halle in Euphorie. Das poolbar-Festival bot aber wie gewohnt mehr als nur den Headliner: Neben der jährlich neuen und speziell in diesem Sommer außergewöhnlichen poolbar architektur oder den Ergebnissen des Kunstwettbewerbes werden mitten im Park auch immer wieder experimentelle Nischenkulturangebote im „brutkasten" geboten. Musikalisch überzeugten in der Halle die Vorband Velojet und nach Nada Surf im randvollen pool die „Aftershow-Band" Foucoustic - immerhin mit Fugazi-Gründer Joe Lally am Bass.

Mit den Wiener Indiehelden „Velojet" war ein würdiger Einheizer für die New Yorker Stars auf die Bühne geladen worden: Die zwei Damen und zwei Herren bezeichnen ihr Werk als „Indieschrammelmusik" - eine gute Basis für das eigentliche Highlight: Fast zwei Stunden begeisterten dann Nada Surf eine ausverkaufte Halle mit ihrer alternativ angehauchten Rockmusik. Die Hitze, die Lautstärke und das dichte, aber sehr friedliche Gedränge der Menschen rundeten das Ganze zu einem in sich stimmigen Erlebnis ab.

Trotz vieler gecoverter Nummern zog sich dennoch ein immer eigener musikalischer Stil durch, ein roter Faden mit viel Gitarre, pulsierender Rhythmik und melodischem Gesang. Zu hören waren frühe Songs der Band wie „Treehouse" und „Always Love", aber auch neu interpretierte Titel von Depeche- Mode und Kate Bush aus ihrem neuen Album „If I had a Hi Fi".
Die leicht eingehenden Songs, die ausgewogene Mischung aus Mainstream und Independent und die sehr starke Bühnenpräsenz nahmen das Publikum von Anfang an mit. Songs, die man sonst gewohnt ist aus romantischen amerikanischen TV- Serien oder Filmen zu hören, konnten durch die starke Life-Performance der Musiker Matthew Caws (Gesang, Gitarre), Daniel Lorca (Bass) und Ira Elliot(Schlagzeug) mit einiger arkustischer Unterstützung auf eine ganz andere Ebene gehoben werden.
Man konnte regelrecht spüren, dass Nada Surf nicht einfach ihre Arbeit machten, sondern genauso viel Spaß an der Sache hatten wie das Publikum. Selbst wenn einem diese Musik nicht gefiele, müsste man zugeben, dass die Band ein wirklich gutes Live- Konzert abgeliefert hat.

Erst nach Mitternacht beendeten Nada Surf ihre Vorstellung, doch der Abend sollte noch lange dauern: nach nur wenigen Minuten Pause im Freien strömte das Publikum von der Wiese zurück ins ehemalige Hallenbad, um im intimerem Rahmen des ehemaligen swimming pools die Vorarlberger Band Fucoustic, die sich auf das Neuinterpretieren der 90er-Weltstars „Fugazi" spezialisiert hat, zu hören. Der Auftritt war mit größter Spannung erwartet worden, weil mit Joe Lally ein Gründungsmitglied der großen Vorbilder Bass und Vocals beisteuerte. Damit nicht genug: Neben den erwarteten Fugazi-Klassikern wurden auch neue, gemeinsam entwickelte Songs präsentiert. Ein großer Abend!

Fabian Oppolzer

Nada Surf at Poolbar, 2010Nada Surf at Poolbar, 2010
Mehr Fotos von Mario Rader auf unserem Flickr-Account!

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