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Hier wird man sehr gern nass

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Herwig Bauer hilft beim Aufbau des Fahrrad-Brunnens – VN/Hofmeister.

 

Feldkirch. (VN-mir) Eine bunte Wildblumenwiese, leises Vogelgezwitscher und vielfältige Events erwarten die Gäste im Feldkircher Reichenfeld-Areal. Die Poolbar möchte mehr als nur ein Musikfestival sein, neben kulturellen Veranstaltungen, können die Besucher auch Kunstinstallationen und Architektur hautnah erleben.

Eine klug umgesetzte architektonische Gestaltung des Areals, mit einem besonderen Lichtkonzept und Möblierung, kann von den Besuchern facettenreich genutzt werden. Im Rahmen von Workshops entwickelten Studenten gemeinsam mit den Workshop-Leitern Michael Amann und Robert Zanona eine allumfassende inhaltlich durchzogene Gestaltung. Unter dem Arbeitstitel „Zeit“ sind Pavillons und Überbauungen entstanden, die modularen Varianten lassen sich zu verschiedenen Konstruktionen zusammenstellen. Um unterschiedliche Lichtstimmungen zu ermöglichen, wurden im Innenbereich Deckeninstallationen mit programmierten Leuchtpixeln angebracht. Die Wände wurden mit einer speziellen Holzkonstruktion verkleidet.

 

Verschiedene Orte beeinflussen uns, sie bestimmen und strukturieren soziales Handeln. – Alex Mohr

Zeitlose Kunstprojekte


Alex Mohr, ehemaliger Vorkurs-Schüler der Kunstschule Liechtenstein und jetziger Student an der Akademie für bildende Künste in Wien, gestaltete den Eingangsbereich des Alten Hallenbads. „Bei diesem Projekt arbeitete ich mit verschiedenen Materialien und Techniken, wie zum Beispiel Videos, Abgüssen oder auch Tiefziehfolien. Das Verwischen, Verschmieren und Verzerren hilft mir dabei Grenzen zu erforschen, sowohl körperlich als auch gesellschaftlich. Verschiedene Orte beeinflussen uns, sie bestimmen und strukturieren soziales Handeln“, erklärt Alex Mohr.


Lara Friesz veranschaulicht in ihrem Kunstprojekt „Luftraum“ die Beziehung zwischen Raum und Hindurchgehen mithilfe einer Plastikfolie. Die temporäre Installation in der großen Halle im Obergeschoß zeigt auf wie in Bewegung versetzte Luft durch den kleinsten Luftzug in Bewegung gerät und verdrängt wird. Das Projekt „Das Fotostudio“ von Lisa Großkopf beschäftigt sich mit gängigen Geschlechterklischees. Beim Wasserwerk Hochwuhr oberhalb der Feldkircher Altstadt wurde ein „Fischtreppen-Theater“ aufgebaut. Mit Nylonschnüren angebrachte Kunststoffbälle bewegen sich zu den Strömungen des Wassers.

 

Vorarlberg schmecken


Den Organisatoren ist es nicht nur gelungen, internationale Musiktalente nach Feldkirch zu holen, sondern auch Kooperationen mit heimischen Unternehmen in die Wege zu leiten. Das Sunnahof-Team, das seit 2000 zur Lebenshilfe Vorarlberg gehört, wird gemeinsam mit Mitarbeitern des Gasthauses „Stern“ aus Bangs die Besucher mit kulinarischen Leckereien aus eigenen Bioprodukten verwöhnen. Besondere Eiskreationen werden von einer Eismanufaktur in Vorarlberg hergestellt. In Zusammenarbeit mit der Landesberufsschule Lochau wurde ein Vorarlberger Cocktail entwickelt, als Basis für dieses Getränk dient Vorarlberger Apfelsaft.

 

Fahrradpedale


Um den Besuchern den sorgsamen Umgang mit Wasser näher zu bringen, wurde ein Fahrrad-Brunnen entworfen. Wer bei diesem kräftig in die Pedale tritt, bringt das Wasser zum Sprudeln. Da sich die Organisatoren vorgenommen haben, das Fahrrad im Rahmen des Festivals in Ehren zu halten, wird den Besuchern sogar ein beleuchteter Bike-Abstellplatz geboten.

Der österreichische Musiker David Öllerer alias Voodoo Jürgens wird den Festivalsommer mit seinen schwarzhumorigen Texten im Wiener Dialekt eröffnen. Das Festival bereichern in den nächsten Wochen nicht nur Element of Crime oder Sohn, sondern auch die israelische Indie-Pop Gruppe Lola Marsh und die neuseeländische Elektropop-Band The Naked and Famous.

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