Poolbar Blog

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poolbar-Bekannte beim Amadeus Award

Am 1. Mai wird wieder der Amadeus Award verliehen. Im Wiener Volkstheater werden die nominierten Künstler_innen auf die Verkündung warten und der_die eine oder andere auch stolz den Preis nach Hause tragen. Nominiert sind unter anderem viele poolbar-Bekannte, denen wir natürlich nur das Beste wünschen: Elektro Guzzi rittern um das Album des Jahres, hmbc um den Song des Jahres, mit 3 Feet Smaller, Attwenger, Der Nino aus Wien, Ja, Panik und Kreisky ist der Alternative Preis nur von poolbar-Bekannten besetzt. Dorian Concept, Elektro Guzzi, Parov Stelar und Wolfram sind im Rennen im Electronic/Dance-Bereich mit dabei, The Sorrow bei Hard & Heavy, die Vamummtn und Texta bei Hip Hop/RnB, !Dela Dap und hmbc bei Pop/Rock und beim FM4-Award weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll mit der Aufzählerei.

Wir drücken die Daumen!

amadeusawards.at
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Parov Stelar: The Princess

erschienen auf bondmag.eu.

Echter Meister der sample-basierten Elektro-Musik.

Die vom britischen Pop-Journalisten Simon Reynolds ausgerufene Idee der "Retromania" lässt PAROV STELAR kalt. Natürlich, im Zeitalter der Reproduktion lässt sich jede musikalische Idee in ihre Atome zerlegen und zurückverfolgen, aber wen kümmert das, wenn das Ergebnis eine neue Zeitlosigkeit entstehen lässt? Seit weit über 10 Jahren steht der Linzer Kosmopolit, mit bürgerlichem Namen Marcus Füreder, für einen komplett eigenständigen Entwurf von sample-basierter elektronischer Musik, die sich an allem bedient, was der Zeichenkosmos der Popkultur zu bieten hat.

Knisterndes, analoges Feeling.

Trotz eines knisternden, analogen Feelings und deutlichen Querverweisen in die verschiedensten Musikepochen, zeichnen sich seine Produktionen durch eine völlig eigene, im Spannungsfeld zwischen Jazz-Club und Warehouse-Rave sozialisierte Ästhetik aus. Das mag damit zusammenhängen, dass Parov Stelar den Sampler in genau der Weise benutzt, die ihn zum definitiven Instrument der Jetztzeit macht. Für seine Klangkollagen vermischt er einen Minimalismus aus gesampleten Tönen und Kleinst-Phrasen, angereichert mit treibenden und sphärischen Flächen zu Arrangements, die mit Vocals ebenso gut funktionieren, wie instrumental.

Minimal Jazz House.

Seit 2003 betreibt Füreder sein eigenes Label Etage Noir und veröffentlicht seine Platten fast ausschließlich unter dem Pseudonym Parov Stelar. Und spätestens seit der "Kiss Kiss EP" und seinem gefeierten Debütalbum "Rough Cuts" hat Parov Stelar sich als Vorreiter einer neuen Spielart, von Rainer Trüby einst als "Minimal Jazz House" betitelt, etabliert.

Grenzgänger der Genres.

Als Grenzgänger zwischen den Genres lässt Parov Stelar seither altbewährte Muster wie Downbeat und NuJazz hinter sich, dekonstruiert sie und erfindet sich stetig neu. Hierbei schafft er es wie kein Zweiter, die Freiheiten unbegrenzter Improvisation mit scharfkantigen House- und Breakbeat Grooves zu vereinen, immer mit dem Ziel, hochklassige Musik zu schaffen, die mehr als bloßer Selbstzweck ist und die Spannung des Undergrounds mit ordentlich Pop-Appeal vereint. Spätestens mit den Folgealben "Seven And Storm", "Shine" und "Coco" sowie unzähligen EPs manifestierte sich Parov Stelar als eine der größten Innovationskräfte elektronischer Musik und Pionier des Elektroswing.

Erstklassiger Bandleader.

Gleichzeitig hat Parov Stelar hierbei den Schritt vom reinen DJ/Producer zum erstklassigen Bandleader vollzogen und führt seine Live-Band seither über die Bühnen der großen Festivals und Clubs. Das Publikum weiß den unermüdlichen Einsatz des Elektronik-Pioniers zu schätzen - seit zehn Jahren kann Parov Stelar sich der beinahe kultischen Verehrung seitens einer weltweiten Fangemeinde sicher sein. Was mit hunderten Gigs in Osteuropa seinen Anfang nahm, hat längst auch Mitteleuropa und Nordamerika erreicht. Seit mehr als zehn Wochen findet man den Namen Parov Stelar nun schon in den Top Ten der US iTunes Electronic Charts und auf den New Artist Billboard Charts gelistet. Hinzu kommen unzählige Millionen Views bei Youtube und Lizenzierungen seiner Songs für über 700 internationale Compilations.

THE PRINCESS.

http://www.ohfancy.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/The-Princess.jpg

Im April erscheint nun Parov Stelars neues Doppelalbum THE PRINCESS, gefolgt von einer umfassenden, zu Großen Teilen bereits ausverkauften Tour durch die Metropolen Europas. Auf THE PRINCESS entwickelt Parov Stelar seinen unverkennbaren Stil weiter, ohne dabei seine Handschrift zu verlieren. Mehr denn je nimmt er sich diesmal die notwendige Zeit, in den einzelnen Tracks Geschichten zu entwerfen und Ideen auszuproduzieren, die seiner "Anything Goes"-Attitüde gerecht werden.

Tanzbare Sehnsucht.

Das Ergebnis auf CD 1 kann dabei tanzbar und uplifting sein, wie beispielsweise "All Night" eindrucksvoll aufzeigt. So eindrucksvoll, dass "All Night" auch auf der zweiten CD einen Platz gefunden hat. Und doch spiegeln die meisten Songs der ersten CD eine ganz spezielle, emotional fordernde und bedachte Grundstimmung wieder. Dabei spielt das Piano eine tragende Rolle, begleitet und unterstützt von sehnsüchtig-zerrissenen live und sample Vocals. Ein mittneunziger-Vibe von Triphop führt hier ins 21. Jahrhundert wie auf dem wunderschön melancholischen Titelstück "The Princess". Ähnliche cineastische Qualitäten und große Bilder eröffnen sich dem Hörer auf "You Got Me There" oder dem herausragenden Opener "Milla's Dream", das erstaunlicher Weise während der letzten Herbsttour im Tourbus und in Backstageräumen aufgenommen wurde. Auffallend auf dieser ersten CD ist auch der Track "Nobody's Fool feat. Cleo Panther", die ihres Zeichens Sängerin der Parov Stelar Band ist.

Burlesques Ambiente.

CD 2 hingegen bietet eine Kollektion an Songs, die bislang unveröffentlicht oder ausschließlich auf Vinyl erschienen sind. Tendenziell in jedem Fall schneller und tanzbarer als CD 1. So zum Beispiel die Vorabsingle "Booty Swing", die mit burlesquer Grundstimmung und hypnotischen Trompeten bereits für einen handfesten Hit in Amerika gesorgt hat. "Jimmy's Gang" wiederum ist eine dieser lupenreinen, basslastigen Electroswing-Nummern, die einfach nur großen Spaß bereiten und Parov Stelar zum prägenden Vertreter dieses aufregenden neuen Genres gemacht haben. Gleichzeitig gibt CD 2 einen Eindruck wie die Live-Umsetzungen der Parov Stelar Band bzw. des Trios klingen und machen "THE PRINCESS" zur umfassenden Werkschau über Parov Stelars eklektisches Ouevre."

Parov Stelar. On Tour.

01.03.2012 - Graz, Helmut List Halle, AUT
02.03.2012 - Ljubljana, Kino Siska, SI
03.03.2012 - Zürich, Kaufleuten, CH [SOLD OUT]
04.03.2012 - Freiburg, E-Werk, GER
06.03.2012 - Paris, Cabaret Sauvage, FR [SOLD OUT]
07.03.2012 - Düsseldorf, Zakk, GER
08.03.2012 - Berlin, Astra Kulturhaus, GER [SOLD OUT]
28.03.2012 - Darmstadt, Centralstation, GER
29.03.2012 - Bremen, Schlachthof, GER
30.03.2012 - München, Theaterfabrik, GER [SOLD OUT]
31.05.2012 - London, KOKO, UK
02.06.2012 - Linz, Tabakfabrik Open Air, AUT
23.06.2012 - Sofia, Elevation Festival, BG
30.06.2012 - St. Gallen Open Air, CH
13.07.2012 - Wabern, Gurten Festival, CH
14.07.2012 - Dour, Dour Festival, BEL
15.07.2012 - Ostrava, Colours Festival, CZ
19.07.2012 - Tokaj, Hegyalja Festival, HU
18.08.2012 - St. Pölten, Frequency Festival, AUT

parovstelar.com

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Minemusig in neuem Gewand

Minemusig hat sich der Vorarlberger Musikszene verschrieben und strahlt seit kurzem in neuem Gewand. Das frische Design lädt ohne Zweifel mehr zum Lesen ein als das alte und bringt hoffentlich auch ein bisschen mehr Lesestoff für alle Interessierten mit sich. Derzeit finden sich auf der Startseite viele Rückblicke zu den letztjährigen poolbar-Festivalevents, aber auch das Burn Out Festival, Veranstaltungstipps und andere Konzertreviews werden hoffentlich bald durch ein paar Texte mehr aufgefettet.

http://poolbar.at/system/asset/filename/7471/minemusig.png

minemusig.at
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Steaming Satellites in der Szene Wien

Schonwieder Wien, aber da geht's im Moment grad mächtig rund. Die Steaming Satellites gibt's am 2. März in der Szene zu sehen - mit Support von Bernhard Eder und den Kickstains, die so ihre aktuelle EP präsentieren.

http://www.musikboxaustria.at/images/steaming-satellites-02.jpg
STEAMING SATELLITES

Schwer zu durchschauen, was diese fünf Jungs noch alles vor haben. Planen sie, eine Art intergalaktisches Raumschiff zu erfinden, konstruiert aus Teilen ihrer geliebten Vintage Instrumenten? Welchen Treibstoff verwenden sie? Abgetragene Unterwäsche? Kann das funktionieren? Vielleicht brauchen sie gar kein Raumschiff um den Kosmos zu erreichen? Wo möglich verbrachten sie dort bereits ihren letzten Sommerurlaub. Wer weiß?
Ihre Musik betreffend, scheint es zumindest, als wären sie zurück auf der Erde, um sich neuen Abenteuern zu stellen, die kosmischen Energien zu bündeln und sie zu erden.
Sie laden uns ein, ein Teil ihrer Welt zu werden, indem wir ihren Konzerten beiwohnen und ihren Platten lauschen. „The Mustache Mozart Affaire", ihr neuestes Album, eine Logbuch, geschrieben aus dem Innersten ihrer Seele. Es trifft uns, tief im Herzen und direkt ins Gesicht.
Ehrlich, zu tiefst emotional, gerade aus.
Sie haben es, das bleierne Gewicht Led Zeppelins, die spherische Reichweite Pink Floyds und die Aussagekraft Bob Dylans; Durch all das, kombiniert mit elektronischen Parts und exzessiven Synthy Sounds, sind sie was sie eben sind: eine moderne Alternative Rockband die es weiß, sich der Vergangenheit zu erinnern, ihr den gebührenden Respekt zu erweisen und sie zu ehren.
Man konnte immer schon etwas Spezielles an ihrer Live Performance erkennen, eine einzigartige Energie zwischen der Band und dem Publikum, die ständig zunimmt und sich am Ende jeden Konzerts in Jam Eskapaden entlädt. Es ist ihre erklärte Ambition, ihre Leidenschaft und Hingabe zur Musik, mit all den Menschen da draußen zu teilen.
Daraus kam sicherlich auch die Bekanntschaft mit „Portugal The Man" zu Stande, die sie nach einer gemeinsamen Show, gleich mitnahmen, auf deren anschließende Europatour, 2008. Die darauffolgenden Jahre tourten sie mit Bands wie The Builders and the Butchers, Eagle Seagull, Hello Electric und spielten Support Shows für Thin Lizzy, Monster Magnet, International Noise Conspiracy, Therapy?, Oceansize, The Ravonettes, Kashmir und vielen mehr.
steamingsatellites.com


KICKSTAINS

EP-Release-Show
Die Wiener Indierockband KICKSTAINS startet ihre Österreichtour im Frühling 2012 mit der Release ihrer EP "Things You Need" als Support der Steaming Satellites in der Szene Wien. Kickstains steht für Indierock in großer Vielfalt. Für abwechslungsreiche Songs, Leidenschaft und harte Riffs. Live ein Erlebnis!
kickstains.com

BERNHARD EDER
Einer der profiliertesten Wiener Singer/Songwriter wird den Abend mit einem Soloset eröffnen.
bernhardeder.net


2. März 2012
Szene Wien
Ab 20 Uhr
Eintritt: 14 VVK/16 AK
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Kicks & Snare im Rauch

Kicks & Snare #22 with DJ PMC & DJ EM at Rauch Club Feldkirch

Oh, das erinnert an das poolbar-Festival 2011 und schon startet Kicks & Snare auch im neuen Jahr wieder durch! Heute, am 18. Februar 2012, gibt's gute Musik auf die Ohren und das gar nicht so weit weg vom Reichenfeld: im Rauch Club nämlich. Diesmal mit dabei ist DJ PMC! Der renommierte DJ wird mit HipHop, R&B und Dancehall-Tunes auf die Tanzfläche locken. Mehr sound gibt's wie gewohnt von DJ EM.

Kicks & Snare #22 with DJ PMC & DJ EM at Rauch Club Feldkirch  Yo, Kicks & Snare startet im neuen Jahr wieder durch! Am Samstag, 18. Februar 2012 gibt’s gute Musik auf die Ohren im Rauch Club Feldkirch. Diesmal mit dabei ist DJ PMC! Der renommierte DJ wird euch mit HipHop, R&B und Dancehall tunes auf die Tanzfläche locken. Mehr sound gibt’s wie gewohnt von DJ EM!  Also schaut am Samstag, 18. Februar 2012 im Rauch Club vorbei!  Lineup:  DJ PMC (Polar TV Club / PVM) Hip Hop / R&B / Dancehall www.dj-pmc.com  DJ EM (Kicks & Snare) Hip Hop / Dancehall / Breaks www.kicksandsnare.com  Weitere Infos: Einlass ab 21:00 Uhr / AK 5 € / 18+   3x2 Karten zu gewinnen beim Raiffeisen Gewinnspiel auf www.raiffeisenclub.at!  Artwork by Tobias Füßl

Lineup:

DJ PMC (Polar TV Club / PVM)
Hip Hop / R&B / Dancehall
dj-pmc.com

DJ EM (Kicks & Snare)
Hip Hop / Dancehall / Breaks
kicksandsnare.com

Einlass ab 21:00 Uhr / AK 5 € / 18+
sonderbar.at

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A Thousand Fuegos: The Treachery of Things

Am 13. April wird es soweit sein, und das neue Album von Matthias Peyker alias A Thousand Fuegos erscheinen. seayou (CD + Digital) sowie fettkakao (vinyl) haben ihre Finger im Spiel und was damals beim poolbar-Festival als Anheizer von The Hidden Cameras funktionierte, sollte in keinem vernünftigen Haushalt fehlen. Als kleinen Vorgeschmack hat Nick in der Nähe der Wotruba Kirche ein kleines Promofilmchen gedreht. Enjoy!



fettkakao.com
seayourecords.com
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Lambchop im Wiener Konzerthaus

Kurt Wagner könnte aus dem Telefonbuch vorsingen und dennoch würde seine tiefrührende Soulstimme in ihren Bann schlagen. Die Songs des ehemaligen Fliesenlegers aus Nashville und seiner Band Lambchop sind der lang ersehnte Gegenentwurf zu einer schrill gewordenen Country-Musik-Industrie. Lambchop (zu Deutsch: Lammkotelett) bietet herrliche Melodien, kein falsches Glitzerzeug, dafür subtile Arrangements und Geschichten, die das Leben schreibt. Gegründet 1986 als Trio in Nashville, Tennessee, wurde die Band schnell zu einem Musiker-Sammelbecken, das sich einem eigenwilligen Stilmix aus Country, Soul, Jazz und Noise-Pop verschrieben hat. Spätestens seit ihr Album «Is A Woman» 2002 von der «Süddeutschen Zeitung» zu einem der zehn besten Alben aller Zeiten auserkoren wurde, hat Lambchop sich vom Geheimtipp zur Kultband entwickelt. Nach sechs Jahren kehrt die progressive Formation ins Wiener Konzerthaus zurück, wo sie Kurt Wagners Geschichten über Tod, Einsamkeit und Vergänglichkeit in unvergleichlicher Live-Atmosphäre zelebrieren wird. Musikalischer Weltschmerz klang noch nie so tröstlich.
Eröffnen wird den Abend, auf speziellen Wunsch von Kurt Wagner, die US-amerikanische Sängerin Cortney Tidwell.

http://poolbar.at/system/asset/filename/7430/lambchop_band_print_1.jpg

Lambchop
Wiener Konzerhaus
Montag, 27. Februar 2012
21.00 Uhr, Großer Saal
Karten von 19-49 Euro (je nach Kategorie) auf konzerthaus.at
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poolbar reloaded: FIA und OK Go

Aller guter Dinge sind ja bekanntlich... genau - 3! Deshalb gibt es in der dritten "poolbar-reloaded"-Ausgabe ein farbenfrohes und somit mehr als unterhaltsames Highlight aus dem letzten Sommer. Stichwort: "Konfetti-Kanonen". Diejenigen von euch, die dabei waren, wissen an dieser Stelle, was wir meinen - und dass dies nicht wenige waren, hat die "Ausverkauft"-Info an besagtem Konzertabend nur noch zusätzlich unterstrichen.

Die Rede ist von niemand geringerem als den aus Chicago angereisten OK Go, die am Dienstag, den 19. Juli 2011 die Halle der Poolbar sprichwörtlich unter oben genannte Konfetti gesetzt haben (von der überfüllten und tobenden Crowd ganz zu schweigen!).

http://poolbar.at/system/asset/filename/6195/crop/13_OK_GO_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_060.jpg

OK Go boten an diesem Abend nicht nur gute Musik, sie boten eine Show - und das im wahrsten Sinne des Wortes: Regelmäßiger Garderobenwechsel, Video-Slapstickeinlagen, viele bunte Laser und ein enormer Spielspaß, der den vier Musikern anzusehen war, zeugten von einem gelungenen Auftritt. Und dass die Jungs Humor und Mut zur Außergewöhnlichkeit besitzen, kennt man ja spätestens seit ihre Videos über die Musiksender dieser Welt flimmerten und wahre Such- und Klickorgien auf youtube und Konsorten auslösten...Stichwort #2 und somit gleichzeitig Suchbegriff für Neugierige, sprich Noch-Nicht-Wissende: "Laufbänder".

Als Einheizer fungierten an diesem Abend die österreichischen Francis International Airport, die nunmehr seit einiger Zeit nicht mehr aus der heimischen Musikszene wegzudenken sind und auch schon einmal die Bezeichnung "österreichische Arcade Fire" erhalten haben. Kein Wunder also, dass es die fünf Indie-Popper ein weiteres Mal ins Ländle verschlagen hat, um die Hörer mit ihrer zauberhaften und verträumt-melancholischen Musik tief hinein "In(to) The Woods" zu führen.

Donnerstag, 16. Februar
Musig Radio – Radio Proton
von 20 - 22 Uhr
radioproton.at

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Yvonne Rainer im KUB

Raum, Körper, Sprache: 4. Februar bis 9. April 2012

Mit Yvonne Rainer stellt das Kunsthaus Bregenz in Kooperation mit dem Museum Ludwig in Köln und dem Getty Research Institute in Los Angeles eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts vor. Bis heute fällt es schwer, die künstlerische Produktion von Yvonne Rainer adäquat zu kategorisieren. Denn die gängigen Bezeichnungen wie Choreografin, Tänzerin, Theoretikerin, Aktivistin, Dichterin und Filmemacherin umfassen nur annähernd ihre einflussreichen und vielseitigen Tätigkeiten. Sie sagen noch nichts über deren gegenseitige Verknüpfungen aus, die für Rainers Schaffen charakteristisch sind.

Geboren 1934 in San Francisco, zog es Yvonne Rainer schon 1957 nach New York, um dort Tanz bei der legendären Martha Graham und dem frühen Merce Cunningham zu studieren. In der Folge sollte sie sich jedoch von deren Einflüssen distanzieren, da der Ausdruckstanz Martha Grahams und die Betonung des improvisierten und kombinierten Einsatzes von Zufallsmomenten in Cunninghams Werk sie zunehmend weniger interessierten.

Ihre Erfahrungen mit der Tänzerin Anna Halprin und dem bei John Cage ausgebildeten Musiker Robert Dunn, bei denen sie Anfang der 1960er Jahre studierte, sowie die dort entstandenen Freundschaften mit Trisha Brown, Elaine Summers, Steve Paxton und David Gordon mündeten schließlich in der Gründung des Judson Dance Theater in New York. In dieser Keimzelle der New Yorker Avantgarde-Szene arbeiteten interessierte Laien (oft aus der bil­den­den Kunst, Musik-, Film- oder Dichter-Szene) zusammen mit Profis aus dem zeitgenössischen Tanz. Schon hier stand Yvonne Rainer persönlich wie auch beruflich immer wieder in engem Kontakt mit bildenden Künstlerinnen und Künstlern, von denen einige, wie Carl Andre, Robert Morris oder Robert Rauschenberg, als Akteure oder in anderer Weise in ihre Tanzstücke involviert waren.

http://poolbar.at/system/asset/filename/7428/yvonnerainer.jpg
Foto: Peter Moore
© Estate of Peter Moore / VAGA, NYC
© The Getty Research Institute, Los Angeles (2006.M.24)


Auch wenn Yvonne Rainer zweimal an der documenta teilnahm (1977 und 2007), Filmretrospektiven in Institutionen wie dem Museum of Modern Art in New York oder der Londoner Tate Modern hatte und ihr Einfluss auf die bildende Kunst - hier vor allem auf eine junge Generation - nicht hoch genug einzuschätzen ist, gab es in Europa bisher noch keine große Überblickspräsentation, die versucht hätte, dem komplexen Werk seine Bedeutung für die Kunstgeschichte zuzuweisen und seiner aktuellen Relevanz gerecht zu werden. Dies wird sich mit der von Yilmaz Dziewior und Barbara Engelbach kuratierten Ausstellung in Bregenz und Köln ändern. Dabei ist nicht nur die Vielschichtigkeit ihres Werks eine besondere Herausforderung, sondern auch der Umstand, dass ihre Tanzstücke als Live-Aufführungen konzipiert sind und deshalb im Museumskontext Fragen der adäquaten Präsentation aufwerfen. Auf diese reagiert die Ausstellung zum einen mit vereinzelten Live-Performances von Trio A in den Räumen des KUB, vor allem aber in Form der Kooperation mit dem Vorarlberger Landestheater. Hier wird Yvonne Rainer mit ihrer Company am 1. Februar 2012 zwei aktuelle Werke aufführen.

In der Ausstellung werden darüber hinaus Fotografien und Filmdokumentationen zu ihren Bühnenarbeiten, Notizbücher, Tanz-Partituren, Skripts und Kino- beziehungsweise Ausstellungsplakate gezeigt.

Die Konzeption der Ausstellungsarchitektur wird von Kuehn Malvezzi realisiert. Zusätzlich zu der seltenen Gelegenheit, das Werk von Yvonne Rainer live zu erleben, sind im Kunsthaus Bregenz alle Filme der Künstlerin zu sehen. In diesem Sinne entsteht ein vielfältiges Gesamtprojekt, das einen äußerst facettenreichen Überblick über das legendäre Schaffen von Yvonne Rainer ermöglicht. Die Ausstellung wird vom 28. April bis 29. Juli 2012 im Museum Ludwig, Köln, zu sehen sein.

kunsthaus-bregenz.at

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Soap & Skin: Musikdrama in Linz

Rachmaninow tanzt mit Aphex Twin, Arvo Pärt trauert mit Kate Bush, Björk lacht mit Xiu Xiu. So klingt Soap&Skin.

2009 verzauberte die gerade mal 18-jährige Anja Plaschg mit ihrem Debütalbum Publikum und Kritik einhellig. Ein "Wunderkind", das beinahe alle Töne im Alleingang komponiert, eingespielt und produziert hat. Ein "größenwahnsinnig erhaben" klingender, "ganz und gar außergewöhnlicher Liederzyklus" (Die Zeit) und "der erste Schritt einer außergewöhnlichen Karriere" (kulturnews.de).

 

http://diepresse.com/images/uploads/2/2/2/729634/soap_skin_sarg_vaters_launchy-view-132836435007020120204163749.jpg

Eine Karriere, die 2012 nun in der Veröffentlichung des neuen Mini-Albums "Narrow" gipfelt. Auf Stücken wie dem beklemmendem Eröffnungslamento "Vater" oder der Desireless-Coverversion "Voyage, Voyage" stellt die Künstlerin ihr Innenleben noch rücksichtsloser und ungeschützter zur Schau als auf dem Debüt. Fritz Ostermayer im Presseinfo zur Platte: "'Narrow' ist Balsam für den Nachtleib, gleichzeitig auch ein Einschreiben, nein: Einritzen in diesen instabilen Körper und nicht zuletzt überwältigender Beweis dafür, dass Verletzlichkeit gerade in Zeiten forcierter Körperpanzerung große Kunst zu schaffen imstande ist."

Auf der Bühne schreit sich Soap&Skin mit zerbrechlicher Stimme den Weltschmerz von der Seele und legt mit dunklen, virtuos gesetzten Klavierschlägen und verhuschter Elektronik ein minimalistisches Soundbett für ihre Albträume und Obsessionen. Schonungslos offenbart sich die zierliche, aber wild entschlossene Künstlerin vor den Zuhörern, jede Geste scheint dem Wunsch zu entspringen, sich möglichst unverstellt auszudrücken. Ein riskantes Manöver, das Anja Plaschg meistert, als hätte sie Jahrzehnte an Bühnenerfahrung.

Als Ersatz für ihre krankheitsbedingte Absage beim Ahoi Pop! Festival (4.11.2011) wird sie nun in Linz eines ihrer seltenen Konzerte mit Ensemble und Chor geben. Soap&Skin live - ein großes, mitunter beklemmendes Musikdrama, immer fesselnd und in den besten Momenten von betörender Schönheit.

Soap & Skin mit Ensemble
Posthof Linz
15. Februar 2012
20 Uhr
Support: Jack November
posthof.at
soapandskin.com

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